Der #kinktober 2019 auf „Fantasy und Fantasien“

Oder: Für euch soll es den Oktober über Drabbles und Kürzestgeschichten regnen.

Content Notes: Sex, BDSM (für diesen Post und wohl für jeden Text)

Ich finde leider keinen Blogpost, der beleuchtet, wie genau es eigentlich zum #kinktober gekommen ist, aber anscheinend stammt das Event ursprünglich aus der Fanfiction- und Fanartszene, wo man im Oktober als Abwandlung des „Inktobers“ (täglich eine Zeichnung mit Kugelschreiber oder anderen „Tintenmedien“) dann eben etwas Schlüpfriges geschaffen hat.

Wie genau daraus das Event wurde, weiß ich leider nicht, aber als in meiner Twittertimeline unter anderem das Kitten darüber twitterte, dachte ich: Klingt verlockend.

Nun wollte ich im Rahmen des Events erytanische Geschichten schreiben. Das Problem ist, dass dann vorgefertigte Plotlisten nur bedingt geeignet sind.

Zumindest bei der Fenia-Reihe möchte ich beispielsweise komplett auf Sexszenen mit cis Männern verzichten. Außerdem stehen mir in der erytanischen Fantasywelt zwar prinzipiell verzauberte Toys und Hilfsmittel jeglicher Art zur Verfügung, aber manche passen nun einmal schlicht nicht wirklich rein oder beißen sich mit der Ästhetik, die ich in meinem Kopfkino habe.

Also habe ich eine eigene Promptliste gebaut – und es mit Sachen, die ich gerne in einer Geschichte hätte, etwas übertrieben:

Nachdem ich feststellen musste, dass allerdings mindestens eine Sache zwei Mal draufstand (warum genau schreibe ich zwei Mal untereinander das Wort „Schläge“?), einige Sachen einfach noch mal das selbe in Grün sind und sich manche Prompts wunderbar zusammenfassen lassen … habe ich 35 Begriffe.

Jeden Samstag ziehe ich einfach zwei und dann schreibe ich Samstags eben 200 statt 100 Wörter.

Die einzelnen Geschichten lade ich als Blogpost hoch, hier werde ich posten, zu welchem Prompt – und das Passwort, denn damit wirklich niemand aus Versehen und unwissend in eine Erotikgeschichte stolpert, werden die Posts passwortgeschützt sein.

Die Passwörter stehen hier auf dem Blog – plus auf Twitter. Man kriegt sie also. Aber es soll einfach niemand den Blog aufrufen und direkt eine Sexszene lesen.

Am 01.10. geht es los 😉

Wichtig: Die Content Notes für die Geschichten stehen in den Tags. Die Tags stehen neben dem Posting. Wer keine benötigt, kann sie in Ruhe ignorieren. Wer sie braucht, kann sie bequem lesen und sich dann entscheiden, das Passwort einzugeben oder nicht :).

Inhaltsverzeichnis

Kinktober #1: Eine kleine Kutschfahrt
Passwort: Leine
Prompt: Im Fahrzeug

Kinktober 2#: Eine besondere Erlaubnis
Passwort: Schlummer
Prompt: Metakonsens

Kinktober 3: Das Schutzschild
Passwort: Rüstung
Prompt: Fesseln

Kinktober 4: Von Freiheit und Schönheit
Passwort: Kirschsaft
Prompt: Exhibitionismus

#Kinktober 5: Rache ist … nass?
Passwort: Weide
Prompts: Voyeurismus + im Wasser

#Kinktober 6: Magischer Frost
Passwort: Eisblumen
Prompt: Eis

#Kinktober 7: Eine Verleihung
Passwort: Herzschlag
Prompt: D/s

#Kinktober 8: Eine süße Bitte
Passwort: Grün
Prompt: Hintertüren

#Kinktober 9: Das Geburtstagsgeschenk
Passwort: Paeckchen
Prompt: Dreier – oder mehr

Kinktober 10: Fenias Befreiung
Passwort: Wimmern
Prompt: Spielzeug

Kinktober 11: Daunenweich
Passwort: Kissen
Prompt: Sinnesentzug

Kinktober 12: Ein Verdienst
Passwort: Tintenspur
Prompt: Markierung + Orales

#Kinktober 13: Quälendes Warten
Passwort: Jugend
Prompt: Spiegel

Kinktober 14: Improvisation
Passwort: Locken
Prompt: Gürtel

#Kinktober 15: Ein herzliches Willkommen
Passwort: Korb
Prompt: Möbelstück

Kinktober 16: Das Spielzeug der Prinzessin
Passwort: Nägel
Prompt: Strap-On

Kinktober 17: Provokation
Passwort: räkeln
Prompt: Bisse

Kinktober 18: Etwas Neues ausprobieren
Passwort: Farben
Prompt: Bloodplay

Kinktober 19: Von Liebe, Eis und WertschätzungPasswort auf Twitter.
Passwort: Werkzeugkasten
Prompt: Schläge + Aftercare

Kinktober 20: Wortloses Verstehen
Passwort: neu
Prompt: Knebel

Kinktober 21: Eine Wette
Passwort: sinnlich
Prompt: Keuschheit

Kinktober 22: Melas Sühne
Passwort: Handkuss
Prompt: Strafe

Kinktober 23: Verkleidet
Passwort: Puschel
Prompt: Pets

Kinktober 24: Grenzen im Kopf
Passwort: schaukeln
Prompt: Schaukel

Kinktober 25: Verspieltheit
Passwort: Traube
Prompt: Rollenwechsel

Kinktober 26: Ein gefährliches Spiel
Passwort: Baumhaus
Prompt: Rollenspiele + Erwischt!

#Kinktober 27: Das Erste
Passwort: Ohrkuss
Prompt: Halsband

Kinktober 28: Stolz
Passwort: Nein
Prompt: Orgasmuskontrolle

Kinktober 29: Lustknoten
Passwort: Überraschung
Prompt: Bekleidet

Kinktober 30: Hälmchen ziehen
Passwort: Schnittchen
Prompt: Demütigung

Kinktober 31: Das Letzte
Passwort: Magie
Prompt: Essen

Du kannst nicht genug von kinky Geschichten bekommen?

Auch andere Autor*innen posten großartige Texte. Ich lese regelmäßig die von Kitten auf https://kinktober.wordpress.com/ (alle Texte auf diesem Blog sind passwortgeschützt, Passwörter stehen bei den Promptlisten) und die von Victoria auf https://galaxiasplanet.wordpress.com/ (kein Passwortschutz, aber Content Notes).

Wenn Schreibperson alles selber machen will – unerwartete Schwierigkeiten beim Veröffentlichen von Erotik

Ich habe mir, noch bevor das erste Kapitel geschrieben war, ein Cover für den ersten Fenia-Roman gebastelt. Im Großen und Ganzen mag ich es eigentlich sehr gerne, nur die Typografie sieht irgendwie billig aus, trotz extra heruntergeladener Schrift und allem.

Man sieht PhotoImpact eben doch an, dass es von 2008 ist und einige Grafikoptionen entsprechend … nun, nennen wir es mal „retro“ … sind. Aber hey. Es ist das erste selbstgemachte Cover, das ich für kommerzielle Zwecke nutzen wollte und es hat mich unglaublich viel Arbeit gekostet, es zu erstellen. Ich war zwar nicht mit allem zufrieden, aber es war für das, was ich schaffen kann, mit meinen Fähigkeiten, das Bestmögliche.

Jetzt, da ich ohnehin ein neues basteln werde, kann ich es euch ja zeigen.

Schrift:
– Berkshire Swash, heruntergeladen bei Font Squirrel, mit einer Lizenz, die auch kommerzielle Veränderungen erlaubt
– Arial, lizensiert über Windows (https://docs.microsoft.com/de-de/typography/fonts/font-faq )

Foto:
Photo by Taylor Harding on Unsplash
Schal ausgeschnitten aus einem anderen Foto – Christopher Campbell on Unsplash
Halskette Fernando José auf Pixabay
Gefrorene Blase rihaji auf Pixabay

Es hat Stunden gedauert, das Ganze so zusammenzustellen. Das Covermodell hatte ein Tattoo und ich habe erst kürzlich gelesen, dass es sein kann, dass zwar das Modell für ein Stockfoto freigegeben wurde, aber dies nicht zwingend auch eine Lizenz für das tätowierte Motiv beinhaltet. Also musste ich das irgendwie überdecken. Dafür habe ich den Schal hergenommen. Da trotzdem noch Teile zu sehen waren, habe ich teils radiert, teils retuschiert, teils sonstwas gemacht, bis man nichts mehr gesehen hat.

Das Cover sieht simpel aus, aber allein die Frauenfigur besteht aus bestimmt zehn bis zwölf Ebenen. Und ich habe sie ordentlich nachgebräunt, sie war recht blass um die Nase, als ich mit den Grafiken angefangen habe.

Wir können es nicht lassen, uns zu vergleichen

Ich war eigentlich zufrieden. Und dann habe ich die Cover einer erfolgreichen Autorin aus einem ähnlichen Genre gelesen, sie schreibt eher erotische Science-Fiction und soweit ich weiß, sind ihre Pairings heterosexuell. Aber ebenfalls mit kinky Elementen.

Und dann sah ich ihre Cover, sah auf meins … Nun, meins sieht eher aus nach einem Strandurlaub mit Bällebad. Nicht nach Erotik. Oder nach Fantasy. Oder nach „weiblich liebt weiblich“.

Also fange ich – sobald ich die Zeit finde – wieder von vorne an und in der Zwischenzeit schaue ich auf Unsplash und Co., ob es keine ansprechenden Fotos gibt, die ausdrücken, was meine Fenia alles „erdulden“ muss ;-).

Die Zeit, die ich in dieses Cover gesteckt habe, sehe ich allerdings nicht als verloren. Grafikbearbeitung ist etwas, das sich nur weiterentwickeln kann, wenn man kontinuierlich übt und ich habe ziemlich viel dabei gelernt. Also … Ende gut alles gut?

Was nun?

Schwierig.

Ich finde perfekte Bilder für ein Cover auf Pixabay, müsste aber, falls ich es verwenden will, zwingend die Person anschreiben, die es hochgeladen hat. Denn gerade in Bezug auf Modellfreigaben halte ich Pixabay nicht für die sicherste Plattform. Da ich introverierter bin, als es den Anschein hat, ist für mich die Hürde, jemanden anzuschreiben, weil ich vielleicht dessen Grafik verwenden will, recht hoch. Auf der anderen Seite ist Pixabay wirklich breit aufgestellt – ich habe dort Bilder mit Seilen gefunden. Ebenso Bilder von BI_POC-Frauen. Sogar ein fertiges Pärchen habe ich direkt auf Seite eins der Suchergebnisse gefunden.

Wenn ich allerdings bastle, bevor ich frage, kann es passieren, dass ich keine Antwort erhalte und stundenlanges Grafikfrickeln schon wieder für die Katz ist.

Für Bilder mit Menschen bevorzuge ich eigentlich Unsplash, nicht zuletzt, weil es mit der eigenen Lizenz mehr Sicherheit gibt und dezidiert eine Plattform für Fotograf*innen ist. Aber es gibt dort schlicht nicht die Bilder, die ich für meine Zwecke brauche. Sie sind entweder sehr künstlerisch und passen daher nicht zu meiner Geschichte (weil sie selbst eine erzählen), sind zu harmlos oder passen nicht in eine Fantasywelt, da moderne Kleidung / Accessoires das Bild so dominieren, dass ich mit meinen Skills nicht schaffe, es zu überdecken.

Eine weitere beliebte Plattform ist Pexels – dort finde ich allerdings weder sonderlich viele Fotos, noch halte ich die Plattform für sonderlich sicher. Einige Bilder werden von anderen Orten übernommen, da wird es mir auch zu haarig, die Urheber*innen herauszufinden und nachzufragen, ob eine Modellfreigabe besteht.

Weitere getestete Plattformen:

  • PikWizard – alle auch nur ansatzweise für meine Zwecke brauchbaren Fotos sind nur für Premium-Kund*innen verfügbar. Zwar dafür komplett risikofrei, aber für mich ungeeignet.
  • Life of Pix – hatte schlicht und ergreifend keine Treffer, egal was ich eingegeben habe.
  • Gratisography – auch da hatte ich genau 0 Treffer, die für mich verwertbar wären.
  • Splitshire – die Seite hätte eventuell ein-zwei nutzbare Bilder für mich. Nur hat sie leider keine Suchfunktion. Ich muss also jedes Foto „mit Menschen“ anschauen, um herauszufinden, ob ich was brauchen kann.
  • Burst – kein einziges passendes Foto gefunden.
  • Rawpixel – unter den kostenlosen Fotos nichts Brauchbares.
  • Libreshot – kein einziges NSFW-Bild.
  • PicJumbo – mit dem Stichwort „Nude“ bekomme ich zumindest neun ganz nette Bilder, die aber nicht für Fantasy geeignet sind

Weitere Plattformen habe ich nicht getestet, werde aber nun in mich gehen, was für Schlüsse ich ziehe. Am Sichersten ist es vermutlich, mir direkt DAZ 3D herunterzuladen und somit meine Figuren selbst zu gestalten, allerdings weiß ich nicht, ob mein Computer genug Power hat, um das Ganze zu verarbeiten.

Eine Frage der Software

Während ich diesen Beitrag schrieb, wurde ich siedend heiß daran erinnert, dass ich eigentlich noch „Clip Studio Paint Pro“ kaufen wollte, da das noch bis morgen im Sonderangebot ist.

Zumindest werde ich also meinen nächsten Versuch mit dem Cover nicht mehr mit einer Software durchführen, die von 2008 stammt und deren Effekten man das auch sehr deutlich ansieht. Mal sehen, ob ich dort einen ansprechenden Seilpinsel finde … 😉

Was auch immer das neue Cover sein wird – ihr seht es vermutlich zuerst.