Covervorschau: Fenia 1 als eBook

Ja, ich weiß, rein marketingtechnisch wäre es vermutlich schlauer, das Cover zu zeigen, sobald der Release in greifbare Nähe rückt und ich habe nicht mal das Buch fertig geschrieben. Aber ich bin ungeduldig. Tierisch ungeduldig.

Daher gibt es ohne weiteres Ado … Das Cover von Band 1.

Buchcover für "Gefangen zwischen Eis & Feuer" von June T. Michael. Auf dem Cover eine blonde, gefesselte Frau im Halbprofil, um die herum Eis und Flammen einen Rahmen bilden.
Das Kleingedruckte: Frau, Feuer und Eis bei Shutterstock heruntergeladen. Logo selbst designt mit Photo Impact X3. Freie Schriftarten verwendet.

Ist es perfekt?

Ganz ehrlich – ich habe keine Ahnung. Aber es ist das Beste, das ich mit meinen aktuellen Skills hinbekommen habe und schon auf das bin ich verdammt stolz, vor allem, wenn ich es mit dem vergleiche, das ich in einem meiner ersten Blogposts veröffentlicht habe.

Auf meinem Rechner befinden sich bestimmt drölfzig Zwischenversionen – ich werde mal eine kleine Galerie machen, sobald das Buch endgültig auf dem Weg ist, damit ihr seht, was für ein Weg so ein Buchcover oft hinter sich hat.

Ich freue mich auch schon auf die nächste Herausforderung: Printcoverdesign. Aber das mache ich erst, wenn das Innenleben des Buches fertig ist.

Willkommen auf … Patreon!

Ich bekam ganz viele Nachrichten von sehr lieben Menschen, dass sie schlechtes Gewissen haben, meine kostenlosen Sachen auf dem Blog einfach zu lesen, ohne mir etwas dafür geben zu können.

Erst einmal: Wie süß seid ihr bitte? ❤

Ich habe mich nach Diensten umgeschaut, denn ganz ehrlich? Ich kann Geld gebrauchen (einige auf Twitter haben mitbekommen, dass ich gerade nach einer Halbzeitstelle suche) und auch wenn ich viel selbst machen möchte: Alles kann ich leider nicht alleine stemmen und das eine oder andere im Autor*innenleben kostet.

Nun, hier ist die Seite – nach anfänglichen Schwierigkeiten auch mit einem merkbaren Handle. Es gibt genau ein Tier (5$, vielleicht ändere ich das noch) und ihr bekommt ein paar Bonusinhalte. Außerdem schreibe ich allen, die neu auf der Seite sind, ein exklusives Drabble zu einem frei gewählten Prompt.

Beizeiten gibt es noch einen Link im Menü, damit es nicht zu übersehen ist. Ich danke allen, die an mich herangetreten sind ❤

Ein Testbild und ein paar Lehren

Ich habe heute das erste Mal seit … oh, mindestens zehn Jahren, denn mehr als ein Jahrzehnt ist der letzte Schulunterricht her … den Pinsel geschwungen. Mein Medium war eigentlich in meiner Freizeit immer der Bleistift, manchmal der Kugelschreiber. Eventuell noch der Buntstift oder die Maus.

Farbe ist alt und gleichzeitig neu, ich habe mich ziemlich bewusst für die billigsten zur Verfügung stehenden Möglichkeiten entschieden, da ich keine Ahnung hatte, ob ich überhaupt lang genug dran bleiben werde, um den Malkasten auszunutzen und überhaupt … es hat ja gefühlt mehr als ein halbes Jahr gedauert, bis ich auch wirklich gemalt habe damit. Obwohl ich mir schon vor Monaten das Equipment zusammengekauft habe.

Ein Klick auf Twitter und ihr könnt euch das ganze Bild anschauen – und ihm einen Titel geben.

Ich habe erstmal ein Probebild gemalt. So um zu gucken, wie viel ich überhaupt noch über Nass-in-Nass-Maltechniken weiß und das Muskelgedächtnis aufzufrischen. Und um zu sehen, ob der Stil, den ich für mich vor Augen habe, überhaupt für mich machbar ist.

Einiges lief gut (z.B., fast das ganze Blatt erst einmal mit zartem Blau zu bemalen, das als Grund- und Hintergrundfarbe kaum sichtbar war), einiges weniger (eigentlich sollte die Hand den Mund verdecken und nicht irgendwo auf Halshöhe herumwedeln, da habe ich irgendwas verhauen).

Hier seht ihr im Übrigen Fenia, die ich in einem absolut nicht strandtauglichen Outfit, mit hochtoupierten Haaren, an den Strand gepackt habe. Vielleicht baue ich diese Szene mal irgendwie auf witzige Art in den Roman ein.

Dinge, die ich nicht noch mal machen werde:

  • Augen mit Hilfe von Deckweiß + Farbe zeichnen – es sieht erstens creepy aus und zweitens ist es mit Wasserfarben auf A5 eine elendige Pfriemelei (und irgendwie sieht es aus, als hätte sie die Augen vor Entsetzen aufgerissen)
  • halbtransparente Elemente in der falschen Reihenfolge malen (eigentlich hätte das Violette im Hintergrund eine Art Schleppe sein sollen)
  • Ornamente auf halbgetrocknete Flächen aufzutragen (die Unterbrustschnürung sieht doof aus)
  • Frisuren sind frickelig.
  • Bleistift besser wegradieren. Viel besser (ich habe mir so ein Proportionsstrichmännchen ganz zart aufgezeichnet, aber man sieht auf dem Original noch ein paar Stellen).

Ich habe ein paar ganz nette Ideen, wie ich es als nächstes machen will. Muss überlegen, ob ich dafür noch ein Testbild zeichne oder direkt versuche, eins meiner Kinktober-Drabbles zu illustrieren.

Aber die wichtigste Schlussfolgerung ist: Ich mache die Illustrationen digital. Egal wie gut ich werde – ich habe keine Möglichkeit, alle Nuancen meiner analogen Arbeit auf den Computer zu übertragen.

Wie gefällt euch die Text-Fenia? Und natürlich gilt die Twitter-Aufgabe auch für euch – beschriftet das Bild 😉

#HoffnungSpenden – ein Charity-Event von und mit Autor*innen der Phantastik

Ich weiß nicht, wo das Klischee der Autor*innen herkommt, die einsam und allein (vielleicht noch mit Katze) in ihrem Kämmerlein sitzen, auf einer Schreibmaschine ihre Geschichten verfassen und gelegentlich wehmütig seufzen. Ich weiß es wirklich nicht. Denn kaum dass ich meinen Zeh ins Wasser der Buchbubble auf Twitter getaucht habe, stelle ich fest: Autor*innen sind Rudelwesen.

Und so haben wir uns zusammengeschlossen, um in der Weihnachtszeit etwas Gutes zu tun. Einige mit Rat (beispielsweise ich), andere mit Tat, Grafikdesign und einer Bücherspende (beim nächsten Mal bin ich da auch dabei, dieses Jahr hatte ich einfach noch kein eigenes Buch zum Verspenden. Nächstes Jahr habe ich um diese Zeit mindestens zwei. Versprochen).

Warum das Ganze?

Wer mir auf Twitter folgt und meine Blogposts liest, weiß: Mir liegt eine diverse Phantastik sehr am Herzen. Nicht nur, weil ich selbst bevorzugt so eine lese und es gerne leichter hätte, guten Lesestoff zu finden, sondern auch, weil den Autor*innen, die sowas gerne schreiben würden (und dann von Menschen abgeschreckt werden, die meinen, sowas würde eh niemand kaufen) Mut gemacht werden soll.

Traut euch. Holt euch Sensitivity Reader ins Boot, wenn ihr das Gefühl habt, dass euch ein Thema zu groß ist und ihr Angst habt, es zu versemmeln. (Holt euch auch dann welche ins Boot, wenn ihr das Gefühl habt, es eigentlich ganz gut zu machen, aber euch unsicher seid. Sensitivity Reader sind toll).

Lasst euch nicht von Menschen mundtot machen, die davon schwafeln, man dürfe ja „gar nichts mehr sagen“. Dürfen darf man schon, muss nur damit leben, dass die Betroffenen und die Kämpfer*innen für eine diverse Literatur aufstehen und sagen „So nicht!“

Jedenfalls haben wir uns als eine Gruppe gleichgesinnter Autor*innen und Verleger*innen zusammengefunden, um für eine buntere Phantastik einzustehen. Damit wesentlich mehr Menschen, die gerne bunter lesen würden, die Chance bekommen, davon zu erfahren.

Mehr dazu wird es hier demnächst geben …

Zunächst präsentiere ich euch feierlich unsere erste, gemeinsame Aktion, namentlich …

Die Verlosung

Auf dem Bild steht:
Hoffnung spenden, Buchpaket gewinnen!
Teilnehmen bis 12. Dezember
Darunter ein Bild von Büchern.
Grafik erstellt von Laura Dümpelfeld, mit Fotos von Sarah Stoffers

Wir alle, die wir diese Aktion ins Leben gerufen haben, wollen kurz vor Ende des Jahres noch einmal ein Zeichen für die Hoffnung setzen und zeigen, dass Phantastik und Realität leicht Hand in Hand gehen können. Wir bieten euch die Geschichten, die wir ersonnen haben, an, und bitten euch, dafür etwas Gutes zu tun. 

Lena Richter hier

Denn das ist das Konzept:
Spendet für eine der vier von uns ausgesuchten Organisationen, schickt den Nachweis an Lena und hüpft in den Lostopf.

Diese Organisationen hat die Gruppe gemeinsam ausgewählt:

  • Lambda e. V. machen Arbeit mit LGBTQI-Jugendlichen und haben unter anderem eine Hotline, die junge Menschen vor dem Outing kontaktieren können.
  • SeaWatch e. V. rettet Menschen im Mittelmeer.
  • Ärzte ohne Grenzen bringen ärztliche Hilfe, Impfungen und Beratungen in die ganze Welt
  • Medico – Hilfe für Rojava unterstützt das demokratische Projekt in Rojava von Beginn an – auch in Notsituationen wie jetzt.

(Auch hier wieder ein Zitat aus dem Originalposting von Lena Richter)

Ich hoffe, dass möglichst viele meiner Leser*innen auf diese Weise auf die wunderbare Aktion aufmerksam werden und – sofern es finanziell für sie möglich ist – am Gewinnspiel teilnehmen.

Es bleibt nur noch zu sagen …

Frohe Vorweihnachtszeit, Leute <3.

2019-12-12T13:08:00

  days

  hours  minutes  seconds

until

Ende der Charity-Aktion

Ich schreibe das gerade in einem durch Schmerzmittel leicht vernebelten Zustand, falls also irgendwo Sätze nicht ganz ihren Sinn ergeben … sagt bescheid. Danke ❤

NaNo-Schnipsel aus dem Fenia-Roman (NSFW)

Ich habe auf Twitter gefragt, ob Interesse an einem etwas längeren Ausschnitt besteht und die Reaktionen waren eindeutig. Daher gibt es hier mal einen etwas längeren Abschnitt.

Content Notes: BDSM, Oralsex, Betteln, Fesselspiele, Genitalien, Bisse

Aus dem Kapitel mit dem Arbeitstitel „Royale Spiele“:

»Bitte …«
»Ich glaube, ich lege mich ein wenig hin.« Sie bettete ihren Kopf auf Fenias Bauch, hauchte einen Kuss darauf und zog wieder ein wenig an ihren Fesseln.
Fenia keuchte. Sie versuchte, sich so weit aufzusetzen, dass sie Aleksis richtig ansehen konnte, aber das war unmöglich, ihr war der eigene Leib im Weg. »Bitte …«
»Ich liebe es, wenn du bettelst.«
»Bitte macht weiter …« Fenia erkannte ihre eigene Stimme nicht mehr, sie klang heiser und lüstern. »Prinzessin, bitte … Nehmt mich …«
»Gierige Fenia … Nun gut. Damit du bereit bist, wenn es an der Zeit ist, meine Bedürfnisse zu stillen und nicht von deiner eigenen Lust abgelenkt bist. Denn deine Lust dient meiner, du dienst mir, solange wir spielen.«
»Ja … Solange wir …« Fenia stöhnte auf, ohne ihren Satz zu beenden, als Aleksis’ Zunge wieder zwischen ihre Beine fuhr, energischer und intensiver als zuvor. Und sie konnte nichts tun. Sie konnte weder ihre Beine schließen, um ihren Kopf dort zu halten, noch ihre Hände in dieses feuerrote Haar wühlen. Fixiert, bewegungsunfähig und machtlos, war sie der Zunge dieser Frau ausgeliefert, den Händen, vor allem aber den Willen.
Etwas in ihr löste sich bei diesem Gedanken entgültig, sie war nur noch Leib ohne Verstand, willig und genießend. Ihr würde nichts passieren, was sie nicht wollte – aber all das, was mit ihr gemacht wurde, war zutiefst gewünscht, stieg auf aus den dunkleren Winkeln ihrer Fantasien und erneut fühlte sie, wie sie fiel. Immer weiter, in immer dunklere Gefilde, immer tiefer in ein Meer aus Ekstase und Hingabe, wo sie nur noch sein musste, wo es keine Entscheidungen gab, die auf ihr lasteten. Wenn sie ohnehin nichts tun konnte, keinen Einfluss auf das hatte, was mit ihr gemacht wurde … konnte sie es genießen. Freiheit in der Willenlosigkeit.
Jedes Mal, wenn sie sich doch aufbäumte, spürte sie den Griff in den Fesseln, der sie zurückriss. Spürte sie, wie Aleksis sich zurückzog, so lange, bis Fenia wieder artig dalag und sie machen ließ. Und bei jeder Wiederholung wimmerte sie mehr und mehr vor unterdrückter Lust.
»Wirst du versuchen, mir zu entkommen?«, raunte Aleksis gegen ihren Unterleib und drückte die Membran fester.
»Nein, Prinzessin … Ich bin die Eure … ganz die Eure …«
»Gute Antwort.« Sie saugte – trotz Membran – leicht Fenias besonders empfindlichen Punkt ein, drückte mit der Zunge dagegen und strich dann wieder sanft darüber. Ganz leicht drückte sie sogar mit den Zähnen dagegen.
Fenia musste sich anstrengen, um ihr Versprechen nicht zu brechen und nicht zu zappeln, sie schrie vor Lust und drückte den Kopf ins Kissen. Ihr Unterleib zog sich heftig zusammen, sie bebte immer stärker und brach dann, trotz der Fesseln, erschöpft auf dem Bett zusammen. Ihr Herz schlug so stark gegen die Rippen, dass sie sich sicher war, Aleksis müsste es sehen und sie zitterte, ob noch vom gewaltigen Höhepunkt oder den Nachwehen, wusste sie nicht.
»Artige Fenia …« Sehr sanfte Hände zupften vorsichtig die Membran von ihrem Unterleib und sie fühlte, wie sie auf die Seite gedreht wurde. »Halte still, das sind wunderschöne Seilabdrücke, aber länger solltest du nicht so bleiben.«
Fenia spürte, wie sie wieder befreit wurde und streckte ihre Beine aus. Sie fror ein wenig, wollte jedoch nicht unter die Decke schlüpfen. Es fühlte sich zu gut an, die rötlichen Muster auf ihrer Haut zu betrachten.

Hat es euch gefallen? Wollt ihr mehr? Weniger? Anderes?

Was sind eure Vermutungen darüber, wie die zwei hier in dieser Szene zueinander stehen?

Zwischenschritte I- Schnipsel aus der Twitterwelt

Das soll kein besonders aufwendiger Blogpost werden. Aber für alle, die mir noch nicht bei Twitter folgen oder noch nicht lange, will ich in unregelmäßigen Abständen meine Schnipseltweets zum ersten Fenia-Roman zeigen.

Zum einen ist das für mich eine feine Rückschau, zum anderen habt ihr was davon.

Wichtig: Das sind unlektorierte und unkorrigierte Rohfassungen. Größtenteils Screenshots aus Google Docs, das nun einmal lediglich eine Art von Anführungszeichen kennt.

Content Notes stehen beim jeweiligen Tweet dabei, aber für alle Tweets gilt: BDSM zumindest im Subtext stets mitschwingend, D/s-Dynamiken impliziert, Machtspielchen angedeutet.

Ich habe vor den einzelnen Tweets spezifische CNs ersetzt, sofern sie in den Tweets selbst nicht vorkommen. Außerdem stehen alle CNs zusätzlich in den Tags.

Tweets sind chronologisch sortiert:

Fenias Restaurantbesuch mit Fabiola:

Zusätzliche CNs: Knien (erwähnt), Machtspielchen

Noch mehr Foodporn, Screenshot aus meinem Schreibprogramm:

Okay, ich habe sehr viele Seiten diesem Restaurantbesuch gewidmet, okay?

Zusätzliche CNs: Knebel (erwähnt)

Sie sind immer noch im Restaurant – und Fabiola ist offenbar Vegetarierin.

Und dann waren die Damen endlich aus dem Restaurant raus, Zeit für actual porn.

Zusätzliche CNs: Kriechen, Nacktheit (impliziert), Demütigung

Ich fürchte, ich bin eine sehr detailverliebte Autorin … Weil alles ewig dauert. Ins Restaurant, aus dem Restaurant. In die Kutsche, aus der Kutsche, ins Haus, ins besondere Zimmer …

Zusätzliche CNs: Strafe, Schläge, Leine

Und dann hatte ich Fenia endlich auf dem Stuhl. Wollt ihr eigentlich meine Skizze zu dieser Szene sehen?

Zusätzliche CN: Strafe, Schläge, Painplay, Zupfen an Schambehaarung

Das bisher längste Kapitel im Buch widmet sich ganz der Session.

Das Folgende war mir besonders wichtig – irgendwo habe ich gelesen, dass Verhütung meist unerotisch wahrgenommen wird und ich habe versucht, so sinnlich wie möglich ein Lecktuch einzubauen.

Zusätzliche CN: Oralsex (impliziert)

Ich arbeite besonders sorgfältig an den Sexszenen. Und hoffe, dass man das auch den Szenen ansieht.

Zusätzliche CN: Oralsex, Strafe durch Toy, Fesseln, Orgasmuskontrolle

Und erneut gibt es Foodporn hier.

Zusätzliche CN: Impliziertes Painplay

Das hatte ich nicht geplant, die wollten einfach noch mal!

Zusätzliche CN: Körperflüssigkeiten, Demütigung

Der Morgen danach – und noch mehr Foodporn und Peinlichkeiten mit der Familie von Fabiola.

Zusätzliche CN: Erwähnung von Demütigung

Mir ist immer noch kein guter Lichtschalter-Witz eingefallen:

Zusätzliche CN: Erwähnung von Sex, Erwähnung von Körperflüssigkeiten, Dirty Talk

Und das ist so … süß … Warum sind die zwei solche Süßkekse?

Zusätzliche CN: Implizierte Nacktheit untenrum.

Auftritt von Aleksis und ja, auf sie habe ich mich seit Wochen gefreut:

Zusätzliche CN: Unterwerfungsfantasien, eventuell Shoe worshiping? Bin mir nicht ganz sicher.

Aleksis ist jedenfalls eine einnehmende Persönlichkeit:

Zusätzliche CN: Knien (impliziert)

Und das ist der aktuellste Schnipsel, sehr viel weiter bin ich noch nicht …

Ich hoffe, ihr habt Spaß daran, die Zusammenstellung zu lesen. Ich merke auf alle Fälle, wie viel ich seit dem ersten Schnipsel gelernt habe. Über das Setzen von CN, über das Schreiben, über Dynamiken … alles.

Kinktober 2019 – ein Fazit und ein Ausblick

Content Notes für diesen Blogpost: Erwähnung von Genitalien, BDSM

Zunächst: Ja, ich habe es geschafft und tatsächlich jeden Tag ein Drabble (bzw. Samstags ein Doppel-Drabble) gepostet. Und darauf bin ich stolz – das ist das erste Mal, dass ich sowas mache und dann habe ich direkt durchgehalten. Juhu!

Falls ihr euch ansehen wollt, was ich geschaffen habe: Den Überblick mit allen Passwörtern findet ihr hier.

Im Kinktober habe ich gelernt, dass …

Stellt euch hier das Gif vor, das vermutlich die meisten in meinem Alter und jünger bei dieser Formulierung vor Augen haben :D.

Der Plan war eigentlich, alle Geschichten über Fenia, Fabiola und Aleksis zu schreiben. Aber irgendwie … haben die Geschichten nicht gepasst. Nicht alle Dinge auf meiner Promptliste konnte ich mir mit den drei Damen vorstellen und so weitete sich der Cast allmählich um etliche Personen:

  • Namalenia, eine Ex-Freundin von Fabiola (anscheinend dominant)
  • Camelia, eine dominante trans Frau
  • Mela, Camelias devote Freundin
  • Chrisan, eine devote Frau
  • Lerici, Chrisans dominante Freundin
  • Eirene, eine (Ex-?)Freundin von Aleksis, devot (?)
  • Avalina, eine Jugendfreundin von Namalenia

Ich habe keinen blassen Schimmer, wer die sind, ob sie jemals in den Hauptromanen vorkommen werden und wo sie herkommen. Aber zumindest habe ich einiges über meine Figuren gelernt und kann jetzt eingrenzen, was sie tun und wie. Und was sie offenbar nicht mögen, sodass ich diese Geschichten mit anderen erzählen musste.

Für die Zukunft nehme ich mir mit …

… öfter aus meiner Komfortzone rauszugehen. Das waren jetzt alles Prompts, die ich gewählt habe. Meine Liste habe ich mir selbst zusammengestellt, danach, was ich mir in meiner Welt überhaupt vorstellen kann (wenn aus Weltenbaugründen Latex nicht existiert, kann das nun einmal kein Prompt sein und wenn ich ausschließlich wlw schreiben will, gehen einige Praktiken auch nicht so ganz :D, etc.), aber auch ein wenig danach, was ich überhaupt schreiben will.

Meine zweite Liste habe ich mir von einer Leserin weitestgehend vorgeben lassen (und lediglich Prompts entfernt, die ich aus Weltenbaugründen nicht umsetzen kann). Dabei habe ich auch Sachen zugelassen, die ich selbst nicht freiwillig schreiben würde, sodass ich zumindest den Zeh etwas weiter ins Wasser tauche.

Was ich weiterhin nicht schreiben werde: Dinge, die ich selbst eklig finde oder unangenehm. Alles, was bei mir körperliche (negative) Reaktionen verursacht/mich triggert, bleibt weiterhin konsequent draußen, auch wenn ich mit dem Gedanken spiele, einen meiner Trigger mal aufzuarbeiten.

Aber das werde ich nicht als Challenge machen.

Bei den Texten, die ich gelesen habe, fand ich es so schön, wie da mit Erwartungen gebrochen wurde (ich glaube, es war in einem der Texte von Kitten, als von der Klitoris eines Mannes gesprochen wurde ❤ ) und auch Neopronomen verwendet wurden. Im Vergleich dazu fand ich es unbefriedigend (ähm …), dass in all meinen Texten ausschließlich „sie“ als Pronomen verwendet wurde. Bis auf Camelia waren außerdem alle Figuren cis (soweit ich weiß – vielleicht outen sie sich noch in meinem Kopf).

Ich will mich also bewusst mit den nicht-binären Identitäten auf Erytan beschäftigen und vielleicht im April bereits die eine oder andere Figur vorkommen lassen.

Und ich möchte schauen, ob ich eine Möglichkeit finde, die Orientierungen der Figuren besser zu zeigen. Und die Ausrichtungen. Da ich mir bewusst die Grenze von 100 bzw. 200 Wörtern auferlegt habe, nicht so einfach, aber es ist ja eine Challenge 😉

Die Texte werden …

… auf alle Fälle dauerhaft auf dem Blog online und zugänglich bleiben. Ich muss mir noch einen schicken Weg überlegen, meine Challenge-Überblicksposts irgendwo zu sammeln oder statt Beiträgen Seiten zu machen… Keine Ahnung. Da fällt mir noch ein, wie ich das am schönsten verarbeite.

Zusätzlich habe ich den Plan, sie als illustriertes Print zu veröffentlichen. Dazu im nächsten Punkt mehr.

Das Bunte muss ins Eckige …

… und andere Wortspiele, wenn Junilein darauf hinauswill, dass etwas zwischen zwei Buchdeckel soll.

Ich habe es auf Patchwork bereits eingerichtet und festgestellt, dass ich rein mit den Texten – noch ohne die gleiche Zahl an Bildern – auf 38 Seiten komme. Vielleicht insgesamt auf 44, wenn noch Danksagung, Triggerwarnungen etc. hinzukommen. Mit Bildern sind es vielleicht 80 Seiten, wenn es hochkommt.

Daher lautet mein Plan, dass ich außerdem:

  • auch am Aprilkink teilnehme, sofern Kitten wieder sowas in der Richtung hostet (ach, wem machen wir was vor, ich habe bereits meine Promptliste fertig …)
  • so viele Texte zwischen Dezember und April schreibe, dass ich meinen schönen Rhythmus von „alle 7 Tage Doppeldrabble“ halten kann (das geht nämlich nicht auf, von den Wochentagen her)
  • Bis spätestens April eine Illustration zumindest zu den Oktobertexten habe (das ist ambitioniert, aber mein Grafiktablett ist bereit!)
  • Vor Oktober 2020 veröffentlichen (einfach den nächsten Kinktober als Deadline für diese Texte nehmen ^^ )

Das Ganze ist weniger dafür da, das große Geld zu generieren. Wer will, kann ja alle Texte (bis auf die paar, die ich zum Überbrücken von Oktober nach April schreibe und nicht poste 😛 ) online lesen. Und ich binde mir mit den Zeichnungen, auch wenn ich sie doch lieber digital als analog ausführen werde, eine Menge Arbeit ans Bein.

Aber ich freue mich einfach darauf, es umzusetzen. Im Prinzip schwebt mir eine Art „Coffeetable Book“ vor. Nur halt mit wlw-BDSM-Texten und einer Prise Fantasy. Ein passendes Coverbild habe ich auch schon eingetütet, das sieht toll aus.

Und einen Titel habe ich auch oder zumindest den Ansatz eines Titels.

Fazit – oder so

Hat Spaß gemacht. Demnächst gerne wieder.

Und ihr so?

Was hat euch an meinen Geschichten gefallen? Was eher weniger? Wo gibt es Kritikpunkte oder Ansätze, die ich anders entwickeln sollte?

Welche Konstellation hat euch besonders gut gefallen und gab es vielleicht auch eine, bei der ihr dachtet „Ach ne, nicht die schon wieder?“

Schreibt mir, ich freue mich über Feedback ❤